Dienstag, 25. Februar 2014

put on your red shoes

Rote Schuhe habe ich schon so lange, wie ich mir meine Kleidung selbst kaufe, also seit ca. 35 Jahren. Ich weiß nicht, woran die Faszination liegt, aber mindestens ein Paar dieser Farbe musste ich schon immer besitzen, obwohl ich sie im Endeffekt recht selten trage, da sie doch schon sehr das Outfit dominieren und man auch immer "höllisch" aufpassen muss, dass das Ganze nicht ins Vulgäre entgleist. Voilà, mein hoffentlich  halbwegs seriöses "Rote-Schuhe-Outfit".

 Strickjacke H&M
Bluse Antik Batik
Rock & Schuhe Zara

Montag, 24. Februar 2014

behütet

Ich mag Hüte, weshalb ich eine kleine Auswahl davon besitze. Ich schätze sie als Accessoires und wegen ihrer vielen, auch praktischen Vorzüge. Bei schlechtem Wetter schützen sie vor Regen, bei Kälte halten sie den Kopf warm, bei Sonne spenden sie Schatten. Und am allerwichtigsten: sie sind dekorativ. Gestern war es zwar weder nass, noch allzu kalt, aber mir war nach Hut. Weil der ausgewählte Hut ziemlich breitkrempig ist, erinnert er stark an die 70er. Ergo musste das Outfit sich dem stilistisch unterordnen. Herausgekommen ist das unten zu bestaunende Ergebnis, was wohl die Sehgewohnheiten meiner lieben Mitmenschen ein wenig provoziert (meine Töchter und mein Mann konnten sich eines Kommentars nicht enthalten und behaupteten, ich würde angestarrt werden), aber ich hoffe natürlich im positiven Sinne.



 Hut bei TK Maxx
Mantel,Schal H&M (alt)
Kleid Tibi(alt)
Blazer Costume National(alt)
Stiefel Jouer le Style(alt)
Tasche Vogt of Florence(alt)


Samstag, 22. Februar 2014

Sicherung

Nach längerer Pause mal wieder ein Outfitpost. Im Moment liebe ich gerade meine flachen, schwarz-goldenen Stiefeletten, weil sie so ultrabequem sind und fast zu allem passen. Manchmal hat man ja solche Glücksgriffe. Und wenn man die dann hatte, werd´ ich zumindest immer leicht panisch, es könnte ihnen etwas zustoßen - dann wäre ich ja plötzlich völlig ohne Schuhe (in diesem Fall). Ich weiß, dass das natürlich völlig irrational ist, trotzdem verspüre ich dann den großen Drang das entsprechende Teil nochmal zu kaufen, als Sicherungskopie sozusagen. Habe ich zwar noch nie gemacht, aber der Gedanke ist da. Da könnte man glatt auf die Idee kommen, bei mir wäre eine Sicherung durchgebrannt. ;)



Jacke Milly N.Y.
Pullover Strenesse
Rock Space Style Concept
Schuhe MySuelly
Kette Zara
Tasche Moschino



Sonntag, 16. Februar 2014

karl lagerfeld - parallele gegensätze - der eröffnungsabend

Am Freitagabend war es endlich soweit: die Eröffnung der Ausstellung "Parallele Gegensätze", in der unter anderem Fotografien, Zeichnungen, Buchkunst und Haute Couture von Karl Lagerfeld gezeigt werden. Für den Abend war das Erscheinen des Herrn Lagerfeld höchstselbst angekündigt. Das wollten wir (meine Töchter und ich) uns selbstverständlich nicht entgehen lassen, denn wie oft hat man schon die Gelegenheit den "König" in persona zu sehen? Also haben wir uns dem Anlass entsprechend gestylt (meine Töchter in ihren selbst entworfenen KL-Shirts) und uns auf den Weg nach Essen ins Museum Folkwang gemacht. Der Weg ist nicht allzu weit, eine gute halbe Stunde Fahrzeit, und wir waren angekommen. Parkplatz? Kein Problem, die Garage unter dem neben dem Museum liegenden Hotel war fast leer. Dann, anstehen. Die Schlange hatte gegen 18.10Uhr eine noch akzeptable Länge von ca. 50 Metern. Das Wetter wurde allerdings von Minute zu Minute grausiger, immer heftiger werdender Regen, zum Schluss noch mit Wind, damit man schlussendlich auch wirklich schön rundum durchnässt war. Egal, wir wollten nicht aufgeben. Dann um 19.00 Uhr wurde plötzlich die Schlange aufgelöst. Was bis jetzt ordentlich und diszipliniert abgelaufen war, wurde plötzlich zum archaischen Recht des Stärkeren. Alles stürmte los und drängte sich an die Absperrgitter. Wer vorher hinten angestanden hatte, drängte nun nach vorn. Da ich grundsätzlich kein Freund von Massenaufläufen bin, haben wir uns etwas abseits, sprich also jetzt ganz hinten, angestellt. Ab jetzt wurden ohne erkennbares System, mal hier, mal da, ein paar Menschen durch das Gitter eingelassen. Als wir endlich an der Reihe waren, schritten wir hoffnungsfroh die Treppe zum Museumseingang hinauf, um dort von der nächsten langen Schlange erwartet zu werden. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir schon 1 und1/4 Stunden in Regen und Wind verbracht und haben aufgegeben. Zurück im Parkhaus, haben wir dann doch überlegt, einen Drink zum Aufwärmen in der Hotelbar zu nehmen, und es anschließend noch einmal mit dem Museum zu versuchen.(Wie wir in der Bar feststellten, hatte meine jüngere Tochter inzwischen blaue Finger, deren Wiederbelebung lange 20 Minuten im Waschraum unter warmen Wasser benötigten!) Nach einem heißen Kakao ging es dann wieder gut genug, um einen weiteren Anlauf zu starten. Und siehe da, wir kamen an und gingen rein, keine Schlange, kein Warten, nichts. Karl Lagerfeld war natürlich längst entschwunden - die Enttäuschung meiner Töchter ziemlich groß. Die Ausstellung? Sehr sehenswert, sehr umfangreich, aber wer hier viel Fashion erwartet, ist eher falsch. Ein Großteil machen die großartigen Fotografien aus. Ich persönlich liebe die Haute-Couture-Entwurfszeichnungen für Chanel.
Aber bevor ich fachunkundige Beurteilungen abgebe, seht Euch die Fotos an, die man zum Glück machen durfte. Mein Fazit: eine tolle Ausstellung, die man sich aber auch ganz entspannt ein par Tage später hätte gönnen können, da Herr Lagerfeld für das gemeine Volk eh´ nicht zu sehen war und die Organisation dieses Eröffnungsabends schlichtweg katastrophal war.