Dienstag, 17. September 2013

fall

Der amerikanische Ausdruck für den Herbst kommt dem sehr nahe, was ich für den Herbst empfinde. Es ist ein langsames Absinken (so die Übersetzung) in eine noch kältere, dunklere Jahreszeit. Nur, dass man sich im Herbst noch nicht traut, sich ohne schlechtes Gewissen mit der Kuscheldecke aufs Sofa zurückzuziehen. Die verbliebenen schönen Tage zwingen einen ja geradezu nochmal dazu, seine Aktivitäten nach draußen zu verlegen. Ich kann es nicht verbergen: ich bin kein Fan des Herbstes. Aber ich will ihm schon noch eine Chance geben. Also habe ich, um der Zeit doch noch etwas Gutes abzugewinnen, mal mein Foto-Archiv durchstöbert und bin dabei auf ein paar Aufnahmen aus dem Naturpark Hoge Veluwe in den Niederlanden gestoßen. Dort war ich vor zwei Jahren an einem solchen schönen Tag im Oktober. Und was soll ich sagen, die Stimmung hat schon ihren Reiz, das Licht und die Landschaft wirken ein wenig mystisch. Es ist durchaus einen Ausflug wert. Aber dummerweise wohne ich nicht in einer solchen Umgebung, so dass mein Herbst doch eher etwas weniger mystisch als vorwiegend grau ausfällt.






 
 


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