Sonntag, 15. September 2013

emil ...

...und der Feueralarm. Zur Erläuterung: gestern wollten wir mal ein "brandneues" Restaurant ausprobieren, das Emil im Dortmunder U. Das U ist eine ehemalige Brauerei, in der jetzt ein Museum für moderne Kunst und andere kulturelle Einrichtungen, sowie auch ein paar Gastronomiebetriebe untergebracht sind. Also sind wir in den wirklich chic renovierten ehemaligen Braukeller, ganz stilecht mit Gewölbedecken, herabgestiegen. Das Ambiente war wirklich sehr schön, schlicht und edel mit ein paar funkelnden Kronleuchtern, Eames Plastic Armchairs, braunen Lederbänken und Holztischen mit geradlinigen Eisengestellen. Auch das Personal war unheimlich nett. Wir haben dann schon mal ein paar Getränke bestellt, die Speisekarte studiert (viele Fleischgerichte, aber auch ein paar Salate und Suppen und Fisch), und dann das Essen ausgewählt. Vorab gabs dann noch ein selbstgebackenes Olivenbrot mit Quark und ein weiteres Amuse gueule, von dem ich aber die Zutaten vergessen habe (schmeckte gut und war wohl vegetarisch). Kaum hatten wir das verzehrt, ertönte eine Sirene, und man wurde per Lautsprecherdurchsage aufgefordert, sofort das Gebäude zu verlassen und den Anweisungen des Personals zu folgen. Gesagt, getan. Glücklicherweise war kein Rauch oder Feuer oder Ähnliches zu entdecken. Wir hatten unsere Drinks mit hinaus genommen und harrten nun auf dem Sammelplatz der Dinge, die da kamen, nämlich der Feuerwehr. Da natürlich das gesamte Gebäude evakuiert werden musste, konnte man sich auf eine längere Wartezeit einstellen. Weil wir aber inzwischen wirklich Hunger hatten, wollten wir beim ebenfalls draußen wartenden Personal unsere Getränke bezahlen und dann weiterziehen. Netterweise wurde uns aber nichts berechnet. So wanderten wir also zum Hauptgang weiter in ein anderes Restaurant.Wir werden aber in nächster Zeit nochmal probieren bei Emil zu essen, denn ohne Alarm wird's bestimmt ein schöner Abend.


 




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